Teilnehmende Städte und Gemeinden

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die teilnehmenden Städte und Gemeinden der Solarmetropole mit ihren jeweiligen aktuellen und vergangenen Förderungen und Aktionen, die im Rahmen des Projekts durchgeführt wurden:

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • PV-Förderung für Unternehmen
  • Aufstellung einer Solarbank
  • Steuerveranstaltung für Bürger

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • Steuerveranstaltung

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • Solarbank

  • Cinema del Sol

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • PV-Förderung für Unternehmen
  • Solarbank

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • PV-Förderung für Unternehmen
  • Solarbank
  • Steuerveranstaltung

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger

  • Solarbank
  • PV-Förderung für Bürger
  • Steuerveranstaltung

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • PV-Förderung für Unternehmen
  • Cinema del Sol

  • PV-Förderung für Bürger
  • Solarbank

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • PV-Förderung für Unternehmen
  • Solarbank
  • Cinema del Sol
  • Steuerveranstaltung

  • PV-Förderung für Bürger

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • PV-Förderung für Unternehmen
  • Solarbank
  • Steuerveranstaltung

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • PV-Förderung für Unternehmen
  • Solarbank
  • Steuerveranstaltung

  • Förderung von Stecker-Solargeräten
  • PV-Förderung für Bürger
  • PV-Förderung für Unternehmen
  • Steuerveranstaltung

Schritt-für-Schritt-Erklärung zur Beantragung der Förderung

Im Rahmen der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr können Eigenheimbesitzer*innen und Betriebe, die eine Solaranlage auf ihrem Hausdach installieren lassen möchten und in einer der teilnehmenden Städte oder Gemeinden wohnen, eine finanzielle Unterstützung für ihre Solardachanlage beantragen.

Was viele nicht wissen: Die Beantragung und Bewilligung von Förderungen ist keine bürokratische Hürde, sondern reine Geldersparnis. Mit ein paar Minuten Zeitaufwand und ohne Scheu kann auch Ihre Anlage gefördert werden. Sind Sie an der PV-Förderung für Bürger oder Unternehmen interessiert, gibt es grundsätzlich drei Dokumente, die Sie interessieren: die Förderrichtlinie, der Förderantrag und im Hintergrund die Datenschutzerklärung.

In der Förderrichtlinie finden Sie kurz und knapp alle Rahmenbedingungen, die Sie für eine Antragsstellung brauchen. Förderrichtlinien haben dabei immer einen ähnlichen Aufbau. Es wird beschrieben, was genau gefördert wird, wer einen Antrag stellen darf und was die Voraussetzungen und Ausschlüsse einer Förderung sind. Außerdem finden Sie dort weitere Details, etwa die konkrete Höhe der Förderung und wie viel Prozent im Vergleich zu den Gesamtkosten nicht überschritten werden darf. Mit den Informationen zum Antrags- und Bewilligungsverfahren erfahren Sie dann, wie und wohin Sie den Antrag verschicken können und wie letztlich die Auszahlung der Fördersumme erfolgt.

Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie nicht mit der Umsetzung der Planung beginnen, bevor Sie den Bewilligungsbescheid bekommen haben! Die Planung und Kostenaufstellung mit dem Handwerksfachbetrieb zählen dabei nicht als Umsetzung. Haben Sie zusammen mit Ihrem ausgewählten Handwerksbetrieb bereits eine Planung bzw. einen Kostenvoranschlag für Ihre PV-Anlage aufgestellt und sind auch nach der Förderrichtlinie förderfähig, ist der Förderantrag schon halb abgeschickt. Haben Sie noch keine Planung Ihrer Anlage vorgenommen, ist das gar kein Problem: Hier werden Ihnen Schritt für Schritt alle Vorbereitungen erklärt.

In dem Förderantrag müssen Sie ihre Personendaten als Antragsteller hinterlegen sowie ein paar technische Daten zu Ihrer geplanten Anlage und Angaben zum Gebäude machen, die Sie nach dem Gespräch mit Ihrem Handwerksbetrieb jedoch ganz leicht beantworten können. Hier können Sie sich ein Muster der PV-Förderung für Bürger ansehen, das genau so von den Städten verwendet wird.

Mit dem Ausfüllen des Formulars ist der Antrag auch schon versandbereit. Sollten Sie durch die Förderrichtlinien für eine Förderung nicht in Betracht kommen, dann denken Sie immer daran, dass Sie bei kleinen und mittelgroßen PV-Anlagen immer von einer anderen bundesweiten Förderung profitieren: der Einspeisevergütung. Das ist die vom Bund gezahlte Förderung pro Kilowattstunde, die Sie für die Einspeisung Ihres produzierten Stroms in das Netz bekommen und für Anlagen bis zu 100 kW ausgezahlt wird.

Als letzten Schritt müssen Sie lediglich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis nehmen, die auf der Seite Ihrer Stadt durch die eigene Datenschutzerklärung ergänzt wird. Dort wird Ihnen nach der Datenschutz-Grundverordnung genau beschrieben, was mit Ihren angegebenen Daten passiert.

Aus der Planung wird Realität: Kurzinterviews von erfolgreichen Förderungen

Kennwerte der Anlage:

  • Flachdachanlage mit 6,3 kWp (20 Module á 315 Wp)
  • Kein Speicher
  • Installation im November 2019

War die Beantragung des Zuschusses kompliziert?
Die Beantragung ging sehr schnell und unkompliziert.

Wie schnell verlief die Realisierung Ihrer PV-Anlage?
Von der Angebotseinholung bis zur Erstellung vergingen 3 Wochen. Die Anlage an sich wurde innerhalb von 2 Tagen installiert.

Was gab es für Probleme/Was war das Schwierigste am Projekt?
Frühere Anbieter sagten, das Dach wäre zu klein. Jedoch gibt es mittlerweile deutlich bessere Module, wodurch die Anlage doch realisiert werden konnte.

Was war der entscheidende Anreiz eine PV-Anlage zu installieren?
Die Wertsteigerung der Immobilie auf der einen Seite, aber auch die Energiekostensteigerung sowie der Wunsch nach einer unabhängigen Stromversorgung.

Kennwerte der Anlage:

  • 99 kWp Leistung
  • 490 m² Kollektorfläche
  • Kein Speicher

Um welches Unternehmen handelt es sich bei der Anlage?
Peters Metalltechnik GmbH, ein blechbearbeitendes Unternehmen, das vom Blechzuschnitt bis zum Fertigteil alles fertigt und plant.

Wie verlief die Beantragung des Zuschusses?
Der Unternehmer Herr Peters ist durch einen Bekannten auf die Förderung aufmerksam geworden, der über die Zeitung von der Förderung erfahren hat. Danach hat er nicht nur für sein Unternehmen eine Förderung beantragt, sondern auch für sein Privatdacht im Rahmen der PV-Förderung für Bürger.

Wie verlief die Realisierung der Anlage von der Planung bis zur Registrierung im Marktstammdatenregister?
Die Realisierung verlief sehr schnell. Nachdem Anfang Mai die zweite Pressemeldung erschienen ist, stellte Herr Peters Ende Mai den Förderantrag. Einen Monat später ging die Anlage im Juni in Betrieb und wurde im Juli im Marktstammdatenregister registriert.

Was war die größte Motivation für die Installation einer PV-Anlage?
Nach Aussagen des Unternehmers war die größte Motivation die Eigennutzung des selbstproduzierten Stroms, um die Stromkosten seines energieintensiven Gewerbes zu reduzieren.

Kennwert der Anlage:

  • Schrägdachanlage mit 4,29 kWp
  • Gepachtet bei und installiert von der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH (ENNI)
  • Kein Speicher

Wie funktioniert das Pachtmodell?
Der Dacheigentümer hat mit der ENNI einen gemeinsamen Pachtvertrag geschlossen. Demnach installierte die ENNI eine Photovoltaikanlage, die nach den Angaben des Eigentümers konfiguriert wurde. Die ENNI übernimmt dabei Leistungen wie die Montage, Inbetriebnahme oder die Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen während der gesamten Vertragslaufzeit von 18 Jahren. Im Gegenzug zahlt der Eigentümer als Pächter der Anlage ein monatliches Pachtentgeld von ca. 70 €. Nach den 18 Jahren kann die Anlage im Wert von 1 € von der ENNI abgekauft werden. Trotz des Pachtverhältnisses profitiert der Eigentümer bei Einspeisung ins Netz von der vollen EEG-Vergütung und ist zusätzlich vor Naturereignissen versichert.

Was war der entscheidende Anreiz eine PV-Anlage zu installieren?
Die Unabhängigkeit von den steigenden Strompreisen.

Was hat Ihnen auf dem Weg zur Anlage geholfen?
Vor allem der Berater von der ENNI. Von der Förderung der Solarmetropole Ruhr hat ihm ein Kollege erzählt, der zuvor auf der Steuerveranstaltung für PV in Xanten war. Da die Veranstaltungsreihe von der Solarmetropole Ruhr angeboten wurde, wurde auch dort über die Förderung informiert.

War der Aufwand dafür groß?
Nein. Die ENNI hat die Anlage in 2 ½ Tagen auf dem Dach montiert.

Kennwerte der Anlage:

  • Schrägdachanlage mit 9,75 kWp (30 Module á 325 Wp)
  • Lithium-Ionen Batteriespeicher mit 9,3 kWp
  • Installation im Oktober 2020

Was war der entscheidende Anreiz eine PV-Anlage zu installieren?
Nach der positiven Erfahrung mit der eigenen Solarthermie-Anlage ist die PV-Anlage ein weiterer Schritt zum Thema proaktiver Umweltschutz.

War der Aufwand für die Realisierung der Anlage groß?
Die Beantragung der Zuschüsse war absolut nicht kompliziert. Die größte Herausforderung war das Einlesen in die Thematik, durch die längere Zeit im Internet und Chats verbracht wurde. Gleichzeitig boten diese aber auch eine gute kostenlose Hilfe.

Würden Sie anderen Eigentümer*innen von geeigneten Dächern die Installation einer PV-Anlage empfehlen?
Ja. Man muss nur wissen, dass es eine gewisse Zeit bis zum ROI (Return of Invest) dauern kann. Fazit: Es rechnet sich, da die Module+Speicher immer preiswerter werden.

Weitere Sonderaktionen in den Kommunen

Solarbank

Im September 2020 wurde im Rahmen der Ausbau-Initiative Solarmetropole Ruhr eine erste Solarbank in Kamp-Lintfort installiert. Die Bank besitzt eingebaute Solarzellen, über die tagsüber die Energie aus der Sonne eingefangen und in Strom umgewandelt wird. So dient die Bank nicht nur als Sitzgelegenheit und zum Ausruhen, sondern über entsprechende Anschlüsse und Kabel können auch gleichzeitig Handy, Tablet und Co. mit grünem Strom aufgeladen werden – eine praktische Möglichkeit für alle, denen unterwegs schon mal der Akku leer geht.

Cinema del Sol

In gemütlicher Freiluftatmosphäre einen Kinofilm genießen und das absolut klimaneutral: Das Cinema del Sol ist ein nachhaltiges und mobiles Solar-Kino auf Rädern. Zwei Fahrräder mit Anhängern bieten Platz zum Verstauen von Leinwand, Solarmodulen und der restlichen benötigten Technik. So kann dann innerhalb kurzer Zeit das mobile Kino flexibel an einem beliebigen Ort aufgebaut werden! Betrieben werden Leinwand und Beamer dabei mit grünem Strom, der über die Solarmodule erzeugt wird. Diese können während der Fahrt zum jeweiligen Ort in der Sonne aufgeladen werden. Auf der diesjährigen Landesgartenschau (2020) in Kamp-Lintfort stieß die Idee auf Begeisterung und vor dem Hauptfilm wurden noch einige kleine Filme mit Tipps und Tricks zum Energiesparen gezeigt.

 

Header-Bild: © shutterstock / Suwin